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Arbeiten mit der Drehmaschine

Arbeiten mit der Drehmaschine

Drehen bzw. das Drehen von Werkstücken ist ein grundlegendes Verfahren zur Bearbeitung von Werkstücken aus Holz oder Metall.  Die Arbeit des Drehens wird durchgeführt, in dem das Werkstück stationär eingespannt wird und vermittels Drehbewegung an das Werkzeug geführt wird. Drehmaschinen bzw. Drehbank / Drehbänke sind ausschließlich für Dreharbeiten vorgesehen, so daß durch eine präzise Steuerung die Abweichung bei unterschiedlichen Werkstücken im minimalsten Toleranzbereich erstellt werden können.

Integraler Bestandteil der Drehmaschinen ist das Drehfutter als Teil der Spindelachse der Maschine. Hier ist zu unterscheiden u.a. zwischen 3-Backen-Drehfutter und 4-Backen-Drehfutter. Werkstücke können bequem und schnell ausgewechselt werden.

Das Drehen eines Werkstückes und dessen Bearbeitung gehört zu den sog. “spanenden Arbeitsverfahren”. Wie der name schon ausdrückt, entstehen beim Bearbeiten bzw. Drehen der Werkstücke Späne ähnlich wie beim Bohren oder Fräsen.

Beim Drehen eines Werkstückes wird das Werkzeug fest eingespannt und an der Fläche, die bearbeitet werden soll, herangeführt.

Die Werkstücke, die durch das Drehen auf der Drehbank hergestellt werden, bezeichnet man – wie der Name schon ausdrückt – als Drehteile.

Die Fertigung eines Werkstückes auf der Drehmaschine oder Drehbank kann aus Bohrungen, Nuten oder planen Flächen bestehen.

Die Universaldrehmaschine

Sämtliche anfallenden Dreharbeiten können auf der Universaldrehmaschine vorgenommen werden. Die Universaldrehmaschine erlaubt es, die Werkstücke auf sog. “Spitzen” aufzuspannen, weshalb man eine solche Drehmaschine auch Spitzendrehmaschine nennt.

Drehmaschinen, die mit einem maschinellen Antrieb für einen Vorschub versehen sind, bezeichnet man als Leitspindeldrehmaschinen und Zugspindeldrehmaschinen. Verkürzt: Leit- und Zugspindeldrehmaschinen.

CNC-Drehmaschinen

Die computerisierung ist auch an den Drehmaschinen nicht vorbeigegangen. Diese Computersteuerung nennt man CNC-Steuerung; die damit ausgerüsteten Drehmaschinen nennt man sinnigerweise CNC-Drehmaschinen. Es liegt auf der Hand, daß die Verwendung einer CNC-Drehamschine gegenüber deren herkömmliche Version beachtliche Vorteile aufweist. Nicht nur eine wesentliche Steigerung der Produktivität, sondern auch eine wesentlich präzisere Arbeit beim Drehen. Ein weiterer Vorteil liegt darin begründet, das nach dem Werkstück-Wechsel eine einmal vorgenommene Einstellung der CNC-Drehmaschine immer wieder abrufbar ist und keine komplette Neueinstellung erforderlich macht. Ein Vorteil, der sich auch durchaus bei der Einzelfertigung bemerkbar machen kann.