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Historie Drehmaschinen

Historie Drehmaschinen

Die Arbeit mit Drehmaschinen bzw. die Drehmaschine ist keine neue Erfindung, sondern findet bereits seit dem Altertum Verwendung. Sie haben sicherlich schon einmal Zeichnungen alter Holzbearbeitungsmethoden gesehen, auf denen zur Holzbearbeitung das Werkstück vermittels Schnur in Drehung gebracht wurde. Eine recht simple Methode, die allerdings den Nachteil hatte, das nur entsprechend weiche Werkstücke (in der Regel Holzbearbeitung) verwendet werden konnte.

 

Einen großen Fortschritt in der Technik des Drehens vermittels einer Drehmaschine ermöglichte die Erfindung der Dampfmaschine. Jetzt wurde es aufgrund der möglichen höheren Umdrehungszahlen und Kraftanwendung, auch härte Werkstücke wie Metalle oder auch Gestein vermittels der Drehmaschine zu drehen.

 

Was sich seit Jahrhunderten an der Drehmaschine nicht geändert hat, ist ihre Funktionsweise.

 

Dennoch wurde die Funktionalität immer weiter entwickelt, so daß wir heute Drehmaschinen in unterschiedlichen Ausführungen, Drehmaschinen für unterschiedliche Materialien und Drehmaschinen in unterschiedlichen Größen finden. Die Drehmaschine findet ihre Anwendung sowohl bei Hobbyanwender (Drehmaschine z.B. im Modellbau), dem kleinen und mittleren Handwerker (Drehmaschine oder Drehbank zur Einzelteilfertigung) aber auch als Drehmaschine zu Serienfertigung in Industrieunternehmen.

 

Einen weiteren Bereich der Drehmaschinen bildet die Universaldrehmaschine. Diese werden nochmals unterteilt in Leit- und Zugspindeldrehmaschinen sowie auch in vollautomatische Drehmaschinen – durch die Weiterentwicklung der Computertechnik finden auch immer mehr computergesteuerte Drehmaschinen bzw.  CNC-Drehmaschinen Anwendung.

 

Der Vorteil einer computergesteuerten Drehmaschine bzw. CNC-Drehmaschine ist eindeutig der, das Werkstücke in großer Anzahl und mit hoher Präzisison erstellt werden können, ohne nach diversen Bearbeitungsdurchgängen die Maschineneinstellungen wieder erneut manuell eingegeben werden müssen. So lassen sich Serienfertigungen dank automatisierter Drehmaschinen zu günstigen Fertigungskosten realisieren.

 

Historische Drehmaschine

Historische Drehmaschine

 

Diese Drehmaschine wurde für Drechseln von Holz konzipiert. Mit einem Fußantrieb und integriertem Sitz, saß der Bediener bequem in der bestmöglichen Position und konnte kontinuierlich ohne Ermüdungserscheinungen arbeiten. Die Geschwindigkeit von 1000 bis 2000 Umdrehungen pro Minute konnte variiert werden, und die Bewegung gestartet, gestoppt oder umgekehrt werden nach dem Willen des Bedieners. Die Drehmaschine wurde ganz aus Eisen und Stahl, außer dem Bett, das aus Holz gefertigt wurde. Die Spindel lief auf Stahl, in der besten Art und Weise montiert. Alle Lager aus Stahl, so dass sie stark, robust und leicht lief.

 

Auf dem neusten Stand der Technik sind allerdings die Drehmaschinen, die Sie bei uns im WGM-Maschinen-Shop finden.

Wie beispielsweise die Knuth CNC Schrägbett-Drehmaschine Roturn 320 zur Fertigung kleinerer und größerer Werkstückserien.